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Datum
24.09.2020

Kfz-Versicherung: Was beim Wechsel zu beachten ist

Im Herbst ändern sich die Tarife für die Kfz-Versicherung. Millionen Autofahrer müssen mehr zahlen, andere weniger. Wann sich ein Versicherungswechsel lohnt und wo Sparpotenzial liegt.

Kfz-Versicherung: Was beim Wechsel zu beachten ist
(GettyImages/Westend61)

Für die einen wird es teurer, für die anderen günstiger: Die neuen Regionalklassen für die Kfz-Versicherung, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich veröffentlich hat, sorgen für Bewegung bei den Autoversicherungs-Tarifen. Denn dadurch ändern sich für viele Autofahrer hierzulande die Berechnungsgrundlagen. Knapp 4,8 Millionen Pkw-Besitzer rutschen 2021 bei der Kfz-Haftpflicht in eine höhere – und damit teurere Regionalklasse. Gleichzeitig profitieren rund 4,5 Millionen Fahrer von geringeren Beiträgen.

Teure Großstädte

Berlin bleibt auch im kommenden Jahr das teuerste Pflaster in Deutschland, um sein Auto zu versichern. Die Hauptstadt bleibt wie auch Hamburg, München, Nürnberg, Essen und weitere Großstädte in der höchsten Regionalklasse. Auch in den Kasko-Versicherungen ändern sich durch die aktuelle GDV-Regionalstatistik für viele Autofahrer die Regionalklassen: Für fast 3,4 Millionen Voll- oder Teilkaskoversicherte gelten künftig bessere, für 3,2 Millionen höhere Einstufungen. Für fast 80 Prozent bzw. rund 29,6 Millionen bleibt alles beim Alten.

Die Höhe der Versicherungsbeiträge hängt aber nicht nur von den Regionalklassen ab. Auch welches Auto man fährt (Typklasse) und vor allem die persönliche Schadensstatistik wirken sich auf die Tarife aus. Wer beispielsweise jahrelang unfallfrei fährt und der Versicherung keine Kosten verursacht, kommt in eine höhere Schadensfreiheitsklasse (SF) und erhält darüber Rabatte. Fahranfänger starten in der Regel mit SF0.

Versicherung wechseln – jetzt optimaler Zeitpunkt

Die meisten Versicherungsverträge können bis zum 30. November eines Jahres gekündigt werden. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es außerdem jederzeit bei Preiserhöhungen, einem Schadensfall oder beim Kauf eines neuen Autos. Auch hier gilt wie bei der regulären Kündigung eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zu beachten.

Bei der Wahl der Versicherung sollten Verbraucher aber nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf Vertragsbedingungen wie Deckungssumme, Geltungsbereich und das Kleingedruckte. Sinnvoll ist beispielsweise ein „Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit“ im Vertrag.

Sparpotenzial nutzen

Kaskoversicherte können bis zu 35 Prozent sparen, wenn sie einen Selbstbehalt vereinbaren und im Versicherungsfall einen Teil des Schadens aus eigener Tasche zahlen. Weitere Rabatte sind über eine Werkstattbindung oder eine Beschränkung des Fahrerkreises möglich.

Sparen lässt sich auch, wenn man die Beiträge für seine Autoversicherung auf einen Schlag als Jahresbeitrag überweist – und nicht in mehreren Raten. Laut einer Untersuchung des Verbraucherportals Finanztip.de kostet eine monatliche Zahlweise im Schnitt 9,5 Prozent mehr – im Vergleich zur jährlichen Zahlung. Wer halbjährlich überweist, muss immer noch mit einem Aufschlag von durchschnittlich vier Prozent rechnen. Tipp: Jeden Monat einen fixen Betrag über einen Sparvertrag aufs Tagesgeldkonto für die jährliche Überweisung ansparen.

Einfach online abschließen

Mit dem MLP Kfz-Portal können Autofahrer Tarife und Klauseln übersichtlich vergleichen. Mehr als 30 Top-Tarife sind hier hinterlegt. Wer das richtige Angebot gefunden hat, kann den neuen Tarif gleich online abschließen – oder den Wechsel mit seinem MLP Berater besprechen.

Das MLP Kfz-Servicecenter hilft bei generellen Fragen oder Detailfragen zum erhaltenen Angebot gerne weiter.

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